Reisebericht Teil 9: Helsinki-Travemünde

Wir verbrachten im Mökki in Mikkeli über eine Woche, ein paar Tage in Helsinki… und dann hieß es am 14.7. auch schon wieder Abschied nehmen von Finnland. Selten hat sich ein Abschied so unpassend angefühlt. Unpassend, weil unser Sommerurlaub endete ohne dass wir richtigen Sommer gehabt hatten – wenn man von den paar sonnigen Tagen in Lappland mal absieht. Insgesamt war es windig, kalt, und durchwachsen gewesen. Selbst wenn ab und zu die Sonne mal durchgekommen war, hatte sie kaum gewärmt. Kein Vergleich mit den Hitzeperioden, die ich von 2002, 2007, 2007, 2011 und 2013 in Erinnerung habe! Zur geliebten Insel bei Porvoo konnten wir wegen der ungünstigen Windverhältnisse und Regen erst einen Tag vor Abreise fahren, eine Übernachtung war nicht mehr möglich. So schade! Ich hätte so gerne noch ein bisschen auf den richtigen Sommer gewartet…Weiterlesen »

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Reisebericht Teil 8: Kalix-Mikkeli

Nach unserer Marathonfahrt und der Ankunft im Paradies, schliefen wir am nächsten Tag erstmal ordentlich aus. Und es ist tatsächlich wahr: nirgendwo schläft man besser als in einer einfachen Holzhütte.

Ich glaube, es war bereits 11:30, als wir den Campingplatz verließen. Länger Zeit hätten wir uns aber auch nicht lassen können. Am Vortag hatte ich nämlich einen taktischen Fehler begangen. Ich hatte meine Bekannte in Äänekoski angerufen, dass wir vielleicht am nächsten Tag auf der Durchreise vorbeikommen würden… Vorgestellt hatten wir uns einen kurzen Spontanbesuch. Kein Stress, kein Aufwand. Nur wenn es passt. Merke: So läuft das nicht bei älteren Damen 😉 ! Das ist in Finnland nicht anders als in Deutschland.Weiterlesen »

Reisebericht Teil 7: Vom Nordmeer zum bottnischen Meer

Endlich ist es soweit und ich kann vom verrücktesten Tag unserer Reise berichten. Ich habe den Tag verflucht, aber gleichzeitig wusste ich, dass er im Nachhinein der irgendwie beste (?) Tag gewesen sein würde. Wenn immer alles mehr oder weniger nach Plan läuft, ist es ja schließlich langweilig!

Als wir am 3.7. morgens in Kilpisjärvi den Vorhang vor dem Fenster zur Seite schoben, sahen wir Nebelsuppe und graue Wolken. Die Wetterprognose hatte also offenbar recht gehabt. Auch der neueste Ausdruck des Wetterdienstes in der Rezeption war wenig vielversprechend: 5 Grad und Regen bis zum Ende des Wettervorhersagezeitraums. Also nichts wie weg hier!

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Abschied von Kilpisjärvi
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Und noch ein Abschiedsbild vom Wanderzentrum.

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Reisebericht Teil 6: Mallan luonnonpuisto

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. In letzter Zeit ist mir alles ein bisschen viel geworden und ein wenig ist mir auch die Bloglust abhanden gekommen.

Doch wenn ich jetzt nicht an meinem Lapplandbericht weiterschreibe, wann dann? Als wir dort waren, wurde es gerade so langsam Sommer. Und nun ist schon wieder tiefster Herbst. Ich sitze mit fetten Halsschmerzen auf dem Sofa. Die letzten Tage war ich auf einer Tagung in Holland, wo es sehr kalt und windig war. Und dann strandete ich gestern – Sturmtief Xavier sei Dank – auch noch in Leer und durfte mit dem letzten freien Mietwagen von Europcar einen ungeplanten Autobahnmarathon einlegen. Im Moment bin ich einfach nur froh zu Hause zu sein. Mich zieht es gerade nirgendwo hin und wenn, dann nur dorthin, wo es warm ist.

Das ist im Frühjahr ganz anders. Dann zieht es mich wie ein Zugvogel oder eine Kompassnadel nach Norden und ich bin hier in Mitteldeutschland extrem unleidlich. Unter diesen eigentlich idealen Voraussetzungen hatten wir unsere Lapplandreise Ende Juni/Anfang Juli 2017 gestartet. Und trotzdem fremdelte ich ein wenig mit dem wahren Nordland…

Nachdem wir in Kilpisjärvi zuerst den Saana bestiegen hatten und ganz benommen von den ganzen Eindrücken zurückgekehrt waren, stand am nächsten Tag der Besuch von Mallan Luonnonpuisto, dem Naturpark von Malla, auf dem Programm. Unser Ziel war der Kitsiputous, der größte Wasserfall in Finnland.Weiterlesen »

Reisebericht Teil 5: Besteigung des Saana

Die Hauptattraktion in Kilpisjärvi ist der Saana – mit 1029 m über NN einer der höchsten und bekanntesten Berge in Finnland. Natürlich wollten wir ihn direkt am nächsten Morgen besteigen. Auch deshalb, weil hier in der Region gilt: Wenn das Wetter schon einmal mitspielt, sollte man keine wertvolle Zeit verstreichen lassen 😉 .

Vom Wanderzentrum Kilpisjärvi führt ein 4 km langer Weg auf den Saana. „4 km – das ist ja nichts!“ dachte ich mir und rechnete damit, dass wir maximal 2 Stunden für den Aufstieg brauchen würden. Doch ich hatte den Saana unterschätzt – in mehrfacher Hinsicht.

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Reisebericht Teil 3: zum und am Pallastunturi

Da waren wir nun also in Lappland angekommen!

Wir waren unendlich gespannt. Lappland war schließlich seit Jahren DAS Sehnsuchtsziel von R – würden sich seine ganzen Erwartungen erfüllen? Ich selbst war hier in der Gegend bereits zwei Mal im Winter gewesen, aber bislang hatte mich das Lapplandfieber noch nicht heimgesucht. Würde sich das nun ändern, im Sommer, unter der Mitternachtssonne und ohne die ganzen Kurzreisewintersafaritouristen?Weiterlesen »