Reiturlaub auf Tihuse – Muhu, Estland

Der Abschluss meines Zweitstudiums hat mich wirklich den letzten Nerv gekostet. Deshalb musste ich mich im Anschluss dringend mal richtig anständig belohnen.

Ich überlegte hin- und her und zum Schluss war es dann doch ganz einfach: Reiturlaub auf dem Bauernhof Tihuse auf Muhu in Estland 🙂 .

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Damit wurden gleich viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich liebe es zu reiten, ich liebe Natur, ich liebe die westestnischen Inseln und Estland liegt nah an Finnland, wo wir normalerweise immer den Sommerurlaub verbringen. Also lies sich das alles gut miteinander kombinieren und sogar der wenig pferdebegeisterte R. kam freiwillig mit.

Über Muhu habe ich ja schon geschrieben, diesmal soll es mehr um den Hof Tihuse und den Reiturlaub gehen.

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Der Hof Tihuse

Tihuse ist das größte Gestüt von Estland. Etwa 270 Pferde gehören zum Gestüt. Aber keine Angst! Von der Größte merkt man nichts. Es gibt hier keine weißlackierten Zäune, Absperrungen, Reithallen, Stallgassen… Die Pferde leben alle draußen in der Natur auf riesigen Weiden. Zum Anwesen gehören ein altes Bauernhaus aus dem Jahr 1935, ein altes Getreidespeicherhaus, in dem man einfache Nachtquartiere beziehen kann, und ein großes neues Haus aus dem Jahr 2010. Alle Gebäude sind in lokaler Bauweise errichtet und reetgedeckt. Sehr charmant!

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Das alte Bauernhaus

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Auch ganz spannend: Zu Sowjetzeiten war Tihuse eine Abteilung des Marienhospitals in Sankt Petersburg. Hierher wurden Drogensüchtige zum Entzug geschickt. Die Erfolgsquoten der Heilung seien nirgendwo sonst so hoch gewesen wie auf Tihuse. In den 90er Jahren hat man sich jedoch für den Tourismus entschieden, denn es erschien zu riskant, die Zukunft des Hofs nur auf eine Karte zu setzen, auch vor dem Hintergrund der nicht ganz einfachen politischen Beziehungen zu Russland.

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Das neue Haus

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Martin Kivisoo

Tihuse ist im Besetz von Martin Kivisoo. Martin ist ein sehr gastfreundlicher Wirt, der neben Estnisch auch sehr gut Finnisch, Russisch und Deutsch spricht. Und er sorgt dafür, dass der Besuch auf Tihuse unvergesslich bleibt. Alle weiblichen Gäste müssen nämlich im Hauptgebäude mit ihm einen Willkommenstanz zu Ehren seiner Urgroßmutter aufführen. Da kommt keine drum herum 🙂 . Martins Leidenschaft ist der Naturglauben der europäischen Waldvölker. Er hat in der Umgebung von Tihuse einen „Ancient Culture Trail“ zusammengestellt, dessen Stationen (u.a. Geistersteine und magische Kreuzungen) im Haupthaus von Tihuse in einer Fotoausstellung erklärt werden. Jenes ist um die sog. „Welteiche“, gebaut. Abends erzählt Martin Kivisoo den Gästen gerne von der Welteiche,  der Energie des Waldes und dem Waldglauben (diverse spirituelle Rituale inklusive).

Eigentlich ist Martin Kivisoo schon ein guter Grund, Tihuse zu besuchen. Habe ich erst noch über seine Ausführungen geschmunzelt, so haben sie mich später doch sehr zum Nachdenken angeregt.

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Der Speiseraum mit der Welteiche (und Sternenbildern an der Decke)

Die Unterkunft

Man hat die Wahl zwischen Zimmern ohne Du/WC, Zimmern mit Du/WC und der Übernachtung im Getreidespeicher. Wir haben im alten Bauernhaus in einem Zimmer mit Du/WC genächtigt. Unser Zimmer war recht einfach, aber gemütlich. Lediglich das Bad war eigentlich zu klein und nicht wirklich belüftbar. Fernseher etc. gab es nicht, aber gratis W-Lan (damit sind die Esten ja weltweit spitze). Wir haben jede Nacht mit offenem Fenster geschlafen, die Stille war einfach nur herrlich! Obwohl viele Gäste auf Tihuse weilten, war es abends nie laut.

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Unser Zimmer

Eine der ungeschriebenen Regeln von Tihuse ist, dass alle Gäste im Gebäude (auch beim Essen) die Schuhe ausziehen und im Flur stehen lassen. Das haben irgendwann die finnischen Gäste so eingebürgert und Martin Kivisoo hat es irgendwann aufgegeben, dagegen anzukämpfen. Gut so, denn so ist es immer schön leise und sauber! Und irgendwie ist ohne Schuhe es auch viel angenehmer und entspannter 🙂 .

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Schuhe bitte draußen lassen 🙂

Das Essen

Auf Tihuse gibt es einfache Hausmannskost. Ich war erst nicht so begeistert: jeden Tag Kartoffeln… Außerdem roch es im Speisesaal immer nach Fisch. Aber so lange man nicht die vegetarischen Bratlinge isst (täglich aufs Neue serviert…), ist die Qualität des Essens  sehr gut. Es werden fast nur regionale Zutaten verwendet und es wird immer frisch gekocht. Es gab beinahe täglich Fisch, manchmal Wildschwein, Kartoffeln und diverse Salate bzw. manchmal auch warmes Gemüse. Auf Sonderwünsche wird flexibel eingegangen, nur wie gesagt – ich würde bei vegetarischem oder veganem Essen keine kulinarischen Glanzleistungen erwarten.

Einen besonderen Touch erhält das Essen dadurch, dass immer frischer Ingwer serviert wird (die besondere Empfehlung von Martin Kivisoo), Birkensaft und ein estnischer, süßer Getreidetrunk, dessen Namen ich aber leider vergessen habe.

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Der Getreidetrunk – erstaunlich lecker.

Sehr lecker ist auf jeden Fall das Brot, das wie in Finnland zu jeder Mahlzeit angeboten wird. Insgesamt war das Essen für mich nicht perfekt (ich hätte am liebsten vegan gegessen, aber das habe ich erst gar nicht versucht…), doch es war sehr bekömmlich und langanhaltend sättigend.

Die meisten Gäste buchen auf Tihuse Vollpension und das ist eigentlich auch anzuraten, denn viele Alternativen gibt es nicht in der Umgebung. Das Schöne ist aber, dass man trotzdem sehr flexibel ist. Jeden Abend teilt man einfach mit, welche Mahlzeiten man am folgenden Tag möchte. So kann man auch mal einen längeren Ausflug unternehmen oder die lokalen Restaurants testen ohne doppelt zahlen zu müssen.

Die Pferde

Auf Tihuse werden estnische Klepper (auf Estnisch klingt das viel schöner: eesti tõugu hobune) gezüchtet, eine sehr alte, vom Aussterben bedrohte estnische Pferderasse. Etwa 90 Pferde sind im Reitbetrieb. Die Pferde sind äußerlich sehr ursprünglich, kleine Kaltblüter mit kräftigem Hals. Es gibt aber auch elegantere, richtig hübsche Exemplare. Fast alle Farben kommen vor. Sie sind sehr geländesicher, gehen durchs tiefste Waldgestrüpp, durch Geröll, durch Wasser… Viele Reitgäste waren auch begeistert von ihrem ruhigen und freundlichen Wesen. Die Pferde, die mir zugeteilt wurden, machten auf mich aber eher einen etwas gleichgültigen Eindruck. Was nicht heißt, das sie nicht lauffreudig waren! Da musste ich mich erstmal ganz schön dran gewöhnen. Mit einem Pferd bin ich deswegen gar nicht klar gekommen, das ist mit mir einfach abgedüst. Am Ende der Tour waren wir beide ziemlich genervt voneinander. Ich glaube, dass es auf Tihuse eigentlich ein passendes Pferd für jeden Reiter gibt, aber leider wurde bei der Auswahl nicht wirklich auf die Erfahrungen und Wünsche der Reiter eingegangen…

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Was den Ausbildungsstand der Pferde betrifft, sollte man lieber nicht zu viel erwarten. So wie ich es verstanden habe, reiten die Guides die Pferde im Gelände ein und im Folgejahr werden schon Touristen draufgepackt.

Das Reiten

Es werden ganz verschiedene Reittouren angeboten von unterschiedlicher Dauer. Die kürzesten Ritte dauern 1 Stunde, die längsten den ganzen Tag. Losgeritten wird immer morgens um 10:00 oder Nachmittags um 15:00. Geplant wird auch hier kurzfristig – auf Tihuse ist man in jeder Hinsicht flexibel. Man sagt einfach, wie lange man Reiten will, vielleicht auch noch wohin und dann bemüht sich das Team die Gruppen zusammenzustellen. Für die Morgenritte sollte man sich spätestens am Vorabend anmelden, für die Nachmittagsritte am Morgen oder Mittag.

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Gleich geht’s los, diesmal mit der gemütlichen Vertigo
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Aufbruch  am letzten Tag – hier mit Vikont

So richtig erklärt einem übrigens niemand wie der ganze Ablauf läuft, was ich anfangs recht gewöhnungsbedürftig fand. Aber mit der Zeit lernt man, dass sich alles schon irgendwie regelt… im Zweifelsfall geht man einfach zum „Pferdehaus“ (das Holzhaus mit der Sattelkammer) und schaut, ob man dort die „Pferdekoordinatorin“ erwischt, der man einfach sagt, was man will. Die Pferdekoordinatorin während unseres Besuchs war von einem etwas derberen Schlag. Sagt am besten sebst, was für ein Pferd ihr gerne reiten möchtet, denn nach euren Erfahrungen und Wünschen wird nicht unbedingt gefragt. Und das Pferd, das die Pferdekoordinatorin für das Beste hält („Best horse in the world“), ist nicht unbedingt für euch das beste („Best horse in the world“ war ein 5-jähriges Rennpferd, das ich nicht durchparieren konnte).

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Hier werden immer die Pferde fertig gemacht

Die Pferde werden von den Guides fertig gemacht und gesattelt. Aus organisatorischen Gründen ist das anders kaum möglich. Zu viele Pferde, zu viele Sättel, zu viele Reiter… Die Guides sind vorwiegend junge Stundentinnen. Nett, aber eher Wegweiser statt Reitlehrer. Es gab keine einführenden Anweisungen und auch kein Briefing zum jeweiligen Pferd. So ist das ja leider meist auf Touristenbetrieben, aber von Tihuse hatte ich irgendwie mehr erwartet. Ich hatte vor meinem ersten Ausritt der Guidin gleich gesagt, dass ich Westernreiterin bin und deshalb einige Hilfen gerne nochmal üben möchte, vor allem das Durchparieren. Die Guidin bejahte freundlich, geübt haben wir trotzdem nicht, sondern es wurde einfach losgaloppiert. Den leichten Sitz hat mir dann meine Mitreiterin erklärt…

Meine ersten beiden Ritte waren aber soweit gut gegangen. Schöne Landschaft, gutes Wetter, nette Gesellschaft… Insgesamt war ich positiv gestimmt. Doch auf meinem dritten Ausritt wurde mir ein richtiger Schreck eingejagt. Mir war besagtes 5-jährige „Best horse in the world“ zugeteilt worden. Jenes erwies sich ziemlich schnell als ausgeprägtes Rennpferd – ich konnte es nur mit größter Mühe zurückhalten. Ich sprach die Guidin an, woraufhin wir die Reihenfolge zwischen den Pferden tauschten. Reiterliche Tipps bekam ich aber nicht, sondern es ging flott weiter. Irgendwann gegen Ende des Rittes tauchte dann DIE Riesenwiese auf (die Wiesen auf Muhu sind fast alle Riesenwiesen, aber diese war schier endlos…). „You can galopp!“ rief die Guidin. Mein Pferd legte gleich in einem Affenzahn los, ich verlor den Steigbügel, merkte, dass ich überhaupt keine Kontrolle hatte, rief „Stop“. Die Guidin stoppte aber nicht, drehte sich nur um und galoppierte weiter. Mein Pferd nahm das zum Anlass für ein Wettrennen, überholte auch das erste Pferd und rannte und rannte und rannte. Kopf nach unten, immer schneller, immer schneller. Ich konnte nur noch in Zeitlupe denken. Es fühlte sich an wie ein Alptraum. Was tun? Anhalten? Geht nicht, Pferd wird nur noch schneller und genervter. Bloß nicht runterfallen. Abspringen? Unmöglich bei dem Tempo, da breche ich mir sämtliche Knochen. Als sich das Ende der Wiese nahte, setzte mein Gehirn wieder ein, ich war soweit gefestigt, dass ich eine schöne Wendung reiten konnte und plötzlich stand mein Feuerwind, als ob nichts gewesen wäre. Mir aber schlotterten die Beine. Als irgendwann die Guidin eintrudelte („Everything okay?“), konnte ich nur noch hervorkeuchen, dass ich auf diesem Pferd keinen Meter mehr galoppieren werde.

Ja, es kann sein, dass ich einiges falsch gemacht habe. Aber ich habe nicht behauptet, eine perfekte Reiterin zu sein. Die Situation wäre vermeidbar gewesen. Erstens durch die Wahl des Pferdes, zweitens aber auch durch Hilfen und Tipps. Warum hielt die Guidin nicht an? Warum sagte die Guidin nicht, was ich tun sollte, als sie sah, dass ich das Pferd offensichtlich nicht kontrollieren konnte? Warum übten wir nicht erstmal in langsamerem Tempo, bevor wir losdüsten? Ich finde diese Vorgehensweise wirklich leichtsinnig und gefährlich.

Danach habe ich erstmal einen Tag Reitpause einlegte. Am  darauf folgenden Tag bat ich um ein faules Pferd, worauf die Pferdekoordinatorin beleidigt reagierte, obwohl ich ihr die Situation sehr freundlich erklärte. Aber immerhin bekam ich ein wirklich faules Pferd zugeteilt. Ob’s Zufall war, dass an meinem Sattel dann auf einmal auch ein Sicherheitsriemen befestigt war? Den hätten sie lieber mal vorher dran gehabt 😉 . Jedenfalls war die faule Genossin für mich genau das Richtige, um wieder Vertrauen aufzubauen. Nach einer Stunde Schritt und Trab mit viiel Anreiben, hatte ich sogar wieder richtig Lust auf einen flotteren Ritt. Spontan und ganz nach Bauchgefühl meldete ich mich doch wieder für einen Nachmittagsritt mit Galopp an. Der schreckliche Ritt vom Vortag sollte nicht meine letzte Erinnerung sein! Ich wollte noch einmal schön flott reiten, schön galoppieren und vor allem die Kontrolle behalten. Es war für mich so wichtig, mir zu beweisen, dass das einfach nur eine unglückliche Situation war, aber dass ich es auch anderes kann.

Jetzt sollte nicht der Zufall regieren, welches Pferd ich bekam, sondern ich wollte sicherstellen, dass alles passt. Deshalb bat ich um Vikont, das Pferd, welches ich schon an den ersten beiden Tagen geritten war und deshalb besser einschätzen konnte. Auf Tihuse haben die Pferde immer wieder Schontage (eine an sich wirklich gute Sache), deshalb war es erst ungewiss, ob mein Wunsch erfüllt werden konnte. Aber ich hatte Glück!

Die Gruppe war riesig, 1 Guide, 10 Pferde, ich mit Vikont ganz zum Schluss. Na klasse. Aber wider meinen Erwartungen war der Ritt top! Die Gruppe harmonierten sehr gut, die Pferde harmonierten, es lief alles wie am Schnürchen. Und ich hatte den entspanntesten Galopp während des ganzen Urlaubs! Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, die volle Kontrolle zu haben, wir galoppierten ganz sanft und kontrolliert und das Durchparieren klappte besser als jemals zuvor.

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Vikont 🙂

Ende gut, alles gut! Ich war ausgesöhnt mit Tihuse. Es war die richtige Entscheidung, es am letzten Tag nochmal mit einem flotteren Ritt zu wagen.

Die Gäste

Die Gäste kommen hauptsächlich aus Finnland, Estland, Deutschland und Russland. Vor Ankunft hatte ich gehofft, dass keine anderen deutschen Gäste dort sind, aber de facto haben sie mich gar nicht gestört – ganz im Gegenteil.

Generell ist das Publikum ist bunt gemischt… Familien, „Pferdefrauen“, Paare, Rentner… Auch Nichtreiter sind hier in guter Gesellschaft. Mein Freund hatte erst Befürchtungen, als nichtreitender Mann ein Außenseiter zu sein, doch diese Befürchtungen wurden vor Ort sofort zerstreut.

Preise

Wir haben für 5 Übernachtungen (Doppelzimmer), 10 Stunden Reiten (1 Person) und Vollpension an den meisten Tagen (2 Personen) um die 600 EUR bezahlt. Eine Stunde Reiten kostet 18 EUR unabhängig vom Niveau und der Gruppengröße. Ich fand es nicht gerade günstig, aber habe dennoch den Eindruck, dass insbesondere typische Reiterdestinationen wie Island oder USA sehr viel teurer sind. Wiederholungsgäste bekommen auf Tihuse übrigens ein paar Prozente Rabatt.

Fazit

Wir hatten von dem einen Ritt abgesehen eine extrem schöne, erlebnisreiche und gleichzeitig entspannende Woche. Muhu ist unglaublich ruhig und landschaftlich perfekt zum Reiten geeignet. Schade ist nur, dass es keine professionelle reiterliche Betreuung gibt – darüber sollte man sich bei Buchung keine falschen Illusionen machen.

An meinem zweiten Ausritt wurden Videos gedreht… Ach, wenn ich das jetzt sehe, werde ich doch etwas wehmütig!

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Wer hat es geschafft, bis zum Ende zu lesen? Ist unter meinen Lesern vielleicht jemand, der auch schon auf Tihuse war? Andere Erfahrungen würden mich sehr interessieren!

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Ein Gedanke zu “Reiturlaub auf Tihuse – Muhu, Estland

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